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...und dazwischen ein Orangenbaum - Weltreise mit Ede und Sten
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…und dazwischen ein Orangenbaum

24.01.2015 Turkey / Kayaköy / N36°33’30.6“ E029°03’35.8“

1923 verlassen. Heute bewegen wir uns durch das Jahr 2015. 92 Jahre stehen die Häuser der ehemals hier lebenden Christen aus Griechenland / West-Trakien nun also leer. Seit dem 13. Jahrhundert lebten sie hier.
Wegen des Bevölkerungsaustausches zwischen der Türkei und Griechenland, nach der Gründung der Republik Türkei, mussten alle Bewohner von heute auf morgen ihre Häuser, ihre Gewohnheiten, ihre Nachbarn, ihren Weg zum Meer und aufs Feld, ihr bisheriges Leben in dieser wunderschönen Bucht verlassen und in Griechenland eine neue Bleibe finden. Wie hart muss das sein.
Es war nicht einmal ein sorgsames „Umpflanzen“. Nein, es war ein stürmisches „Ausreißen“, ungeachtet all der Lebensfasern, die da im Boden mit diesem Land verwoben waren…
3.500 Häuser. In jedem Haus lebten mindestens vier Menschen. Das macht deutlich mehr als vierzehntausend Menschen. Vierzehntausend Schicksale. Was hat das Leben an solchen Stellen mit uns vor? Was ist der Sinn dahinter? Gibt es überhaupt einen oder ist es reine Willkür? Und wir müssen einfach lernen, mit diesen Schlägen und Wendungen im Leben klar zu kommen? Das Beste daraus machen. Das Gute darin finden. Oh, stelle ich mir alles andere als einfach vor, in diesem Fall.
Das geht mir so durch den Kopf, während wir durch die Gassen des Dorfes am Hang laufen. Mit den wenigen Menschen, denen wir unterwegs begegnen, verbindet uns auf diesem Stück türkischem Land irgendetwas. Dieses Kapitel Türkei/Griechenland scheint nicht das Einfachste in der Geschichte der Türkei zu sein. Bis heute. Wir grüßen einander, wir lächeln uns zu.
Eine Frau spricht uns an. Wie ungewöhnlich. Sonst ist das hier Sache der Männer… Sie erzählt uns, dass sie in Deutschland geboren wurde und mit 24 Jahren in die Türkei zum Heiraten kam. Die ersten Jahre waren schwer für sie, wie sie erzählt. Nun ist sie 32 und freut sich sichtlich, mit uns über Deutschland sprechen zu können.

Unsere Lebenswege. Unsere Schicksale. Und zwischen all dem wächst ein Orangenbaum…

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