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Spontanität will gut überlegt sein / Spontaneity will be carefully considered. - Weltreise mit Ede und Sten
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Spontanität will gut überlegt sein / Spontaneity will be carefully considered.

22.05.2015 Almaty / Kasachstan / N43°15’16.5“ E076°55’07.0“

 

Der bedeckte Himmel lässt die Wiese noch saftiger erscheinen. Er hüllt uns ein in seine tonlose Ruhe. Nur das Blubbern des Espressos ist zu hören, in der kleinen italienischen Kanne. Dazu das klimpern der Löffel, wenn sie an unsere geschwungenen türkischen Teegläser schlagen. Alles zusammen steht auf dem Kupfertablett aus Isfahan. Drumherum versammelt vier Deutsche in Kasachstan. Internationales Gipfeltreffen könnte man es nennen. Hier, unweit des Altyn Emel Passes. Es gibt noch viel zu erzählen. So scheint die große Lust zum Abschied nehmen noch keinen von uns gepackt zu haben. Vorgebrachte Gründe, die ein Bleiben rechtfertigen, finden sich auch. Schließlich müssen die Zelte abtrocknen und das Wetter soll zeigen, was es heute will. Also, die Kaffeekanne bemühen, um uns einmal, zweimal, dreimal frischen Espresso zu bereiten. Die Herzen schlagen schneller. Vom Kaffee, vom Reden, vom Spaß miteinander? Ein bunter Morgencocktail, den wir uns zusammen bereiten. Aus Spaß wird Ernst und der heißt in unserem Fall „Weiter fahren“. Die beiden sind unsere Vorhut gen Norden. In drei Tagen wollen sie Russland erreichen. Um von dort aus in die Mongolei zu gelangen. Genau unsere Strecke. Doch für uns wohl erst Wochen später… Wir biegen ab in den Süden. Almaty ist unser erneutes Ziel. Per Telefon und Nachrichten nähern wir uns an. Aigul wollen wir treffen. Wir kennen sie nicht. Sie weiß nichts von uns. Außer, dass wir heute Abend mit ihr kochen. Schon eigenwillig, welche Pfade sich unser Kochprojekt inzwischen sucht. In der Region spricht man von den „Sieben Hände“. Hat man ein Problem oder eine Frage, so wendet man sich von einem zum anderen. Bis man über Empfehlung und Tipps an jemanden gerät, der eine Lösung weiß. Aigul vergleicht unsere Begegnung mit diesem gelebten Ritual. Wir kennen Dina in Jena. Sie wiederum hat ihre Freundin Saule in Taschkent. Deren Bruder lebt in Almaty. Er nun ist befreundet mit Aigul. Und so wollen es die Hände, dass wir uns heute Abend treffen… Aigul lebt in einer geräumigen, hoch über der Stadt liegenden Wohnung. Sie hat ihre Freundin Zhanar eingeladen. Damit weitere Hände uns treffen. Wir erzählen uns vom Leben. Das an so verschiedenen Plätzen gelebt wird und heute Abend Kreuzwege der Begegnung einschlägt. Das Resultat unserer Kocherzählungen sind zwei im Leben stehende neue Bekannte, ein leckeres „Beschparmak“ aus Pferdefleisch. Heute in der almatyner Version. Und jede Menge persönliche Nähe. Wo kommt die nur her? Wie entsteht sie immer wieder aufs Neue? Wir danken Aigul, die einfach zustimmte, sich auf das Kochen mit uns einzulassen. Spontanität pur. Ohne langes Überlegen.
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