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Mal von oben / Times from above - Weltreise mit Ede und Sten
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Mal von oben / Times from above

26.05.2015 Bishkek / Kirgistan / N42°51’34.8“ E074°36’42.3“

 

Langeweile, Eintönigkeit und Routine sind wohl gerade nicht die Worte, die unser Unterwegssein beschreiben. Doch heute will das Leben trotz allem noch ein wenig mehr Farbe ins Spiel bringen. Auf Weiß und Blau und Grün ist die Wahl gefallen. Und auf „Perspektivwechsel“. Wie so oft, lassen wir uns darauf ein, warten geduldig ab und erfreuen uns an dem, was an Überraschendem um die nächste Ecke gebogen kommt. Der Morgen in unserer geliebten Steppenlandschaft nennt sich schnell „Mittag“. Zeit, die Treppe einzuklappen, alle Fächer zu verschließen, den Motor warm laufen zu lassen und aufzubrechen. Das Tor der „MAN Werkstatt“ öffnet sich heute schon fast von allein für uns. Der Leo ist kein Unbekannter mehr. Wir parken ihn in einer geschützten Ecke, schließen ab und winken ihm. Es ist der beste Platz an dem wir ihn beruhigt für zehn Tage zurück lassen können. Und trotzdem fühlen wir uns wie Eltern, die ihr Kind zum ersten Mal einen Tag lang allein im Kindergarten lassen. Wir bleiben nicht da und wir holen ihn auch nicht vor dem Mittagsschlaf ab. Nein, er ist jetzt schon groß und schafft es, mit den anderen MANs hier auf dem Hof klar zu kommen. Nur wir müssen uns abwenden und gehen, bevor er unsere Trauer bemerkt. Echt verrückt, wie sehr Leo zu unserer Reise dazu gehört. Wir sind für ihn da, er für uns. Unser Visum für Kasachstan läuft heute aus. Verlängern ist nicht drin. So bleibt uns nur, das Land für einige Tage zu verlassen, um danach mit neuem Visum einzureisen. Yuliya, unsere nette Betreuerin bei MAN hier in Almaty kommt, uns zu verabschieden. Sie will sehen, ob sie während unserer Abwesenheit etwas bezüglich unserer Getriebelieferung in Erfahrung bringen kann. Sergey, unser technischer Ansprechpartner, lässt den Motor an, um uns zum Flughafen zu bringen. Wieder so freundliche und verlässliche Menschen, von denen wir hier aufgenommen wurden! Flughafengebäude, modern und strahlend, Eingangshalle licht und weit. Passkontrolle? Passkontrolle! Keine zwei Minuten dauert es und wir hören das Knallen der Ausreisestempel, wie sie metallisch klickend in unsere Pässe gedrückt werden. Weiter. Wie, das war es jetzt? Keine Fragen? Keine argwöhnischen und zweifelnden Blicke? Kein Gepäck durchwühlen? Ein freundliches Lächeln trifft unsere Blicke und schon ist der nächste an der Reihe. Na das ging ja mal unkompliziert. Größer kann der Unterschied zwischen einer Landgrenze und der Abfertigung am Flughafen kaum sein. Wir schweben förmlich dahin und genießen die Einfachheit. Jetzt geht’s um die Farben. Erst Weiß, dann Blau und Grün. Die bis zu siebentausend Meter hohen Gipfel des Tien Shan Gebirges kitzeln fast den Boden unserer Air Astana Maschine. Stelldichein in luftiger Höhe. Der Himmel Stahlblau. Er kann mir die Berge kaum schmackhafter machen. Alles Ehrfurcht einflößende schmilzt in der Lieblichkeit der Abendsonne dahin. Die schroffen Gipfel treten bereitwillig den Rückzug an. Sie hatten ihre Bühne und all die „Ahs“ und „Ohs“. Grüne Alm Hänge zeigen mir, wie schön Gebirge ist. Der Blick von oben. Fast, als läge das Gebirge mit seinem Falten werfenden Rock in der abendlichen Maisonne. Wir gleiten dahin. Sind kaum gestartet und schon wieder im Sinkflug begriffen. Almaty und Bishkek trennen nur gut dreihundert Kilometer voneinander. Das saftig weiche Grün ist unser Boden zum Landen. In Mitten dieses Tals liegt die Hauptstadt Kirgistans, mit seinen 1,2 Millionen Einwohnern. Victor und Igor erlösen uns aus den Fängen der „Taxi“, „Taxi“ rufenden Horde. Victor, der Freund unseres Freundes Götz aus Jena holt uns mit seinem Enkel Igor vom Flughafen ab. Gerade erst war Victor für einige Tage in Deutschland. Umso größer seine Freude, uns heute in SEINER Heimat begrüßen zu können.

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