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Visa-Regelung Kasachstan und Kirgistan
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Letzter Tag in Kasachstan? / The last day in Kazakhstan?

08.07.2015 Semey / Kasachstan / N50°37’41.9“ E080°34’35.2“

Am 28. März sind wir zum ersten Mal nach Kasachstan eingereist. Das war ganz im Westen am Kaspischen Meer. Eigentlich wollten wir damals nur zwei Wochen bleiben, weil unser Visum danach auslief. Doch vier Tage vor dessen Ablauf blieb der Leo endgültig stehen. Und so wurden aus den geplanten zwei Wochen mit umständlicher Visaverlängerung, vier Wochen. Auf den Tag genau, einen Monat später, verließen wir Kasachstan am 28. April, um nach Usbekistan zu reisen. Ursprünglich hatten wir uns auch für Usbekistan einen Monat Zeit eingeräumt. Doch zwei Wochen unseres Usbekistan-Visums waren nun bereits aufgebraucht, durch die Verlängerung in Kasachstan. So blieben wir vom 28. April bis zum 12. Mai in Usbekistan und reisten danach erneut in Kasachstan ein. Unseren ursprünglichen Plan nach Kirgistan weiter zu fahren, hatten wir auf Grund unseres nur mit Ach und Krach funktionierenden Verteilergetriebes aufgegeben.
Visa-frei kann inzwischen jeder Deutsche für zwei Wochen nach Kasachstan reisen. Und so machten wir Gebrauch von dieser Regel. Denn nur in Kasachstan bestand die Möglichkeit, dass wir eine Lösung für unser Getriebeproblem finden konnten, indem ein neues Verteilergetriebe aus Deutschland geschickt werden würde. Deutschland und Kasachstan haben ein Handelsabkommen. Einzig dieses konnte uns in dem Fall helfen.
So blieben wir bis zum 26. Mai auf dem für uns sicheren Boden Kasachstans. Immer in der Nähe der Werkstatt. Am 26. Mai waren die zwei Wochen des visafreien Aufenthalts abgelaufen. Wir mussten erneut das Land verlassen. Diesmal ließen wir unseren Leo schweren Herzens zurück und flogen nach Bishkek in Kirgistan. Vom 26. Mai bis zum 04. Juni verbrachten wir eine herrliche Zeit in Kirgistan. Die Landschaft und die Menschen haben es uns dort sehr angetan. Inzwischen hatten wir uns aus Deutschland ein neues Visum für Kasachstan besorgt. Für zwei Monate erlaubte uns dieses den Aufenthalt im Land. Wir hatten sogar die Möglichkeit der zweimaligen Einreise, auf Grund dieses Visums. Dachten wir… Bis wir am 02. Juli erfuhren, dass wir spätestens am 04. Juli Kasachstan verlassen MÜSSEN. Es ist also keine Option der zweimaligen Einreise mit dem Visum, sondern eine Bedingung, nach dreißig Tagen das Land zu verlassen, um danach wieder einzureisen. Zum Glück war genau an diesem Tag das Verteilergetriebe in unsere Hände gelangt und konnte angebaut werden. Am 03. Juli verbrachten wir dann unsere Nacht in der Grenze, um zum Einen die Stempel zur Ausfuhr des Getriebes zu erhalten und zum anderen unsere Wiedereinreise zu ermöglichen. Am 04. Juli waren wir wieder in Kasachstan und bewegten uns gen Norden. In Richtung der russischen Grenze. Denn um in die Mongolei reisen zu können, müssen wir den Weg über Russland nehmen. Zwischen Kasachstan und der Mongolei gibt es keinen Grenzübergang.
So stehen wir nun einhundert Kilometer vor der russischen Grenze auf einer großen weiten Wiese. Unsere Blicke gleiten über die Ebene hinweg, die wir nun bald verlassen werden. Die kasachische Steppe hat es uns angetan. Das spüren wir.
Ja, mit Schneestürmen hat uns Kasachstan Ende März begrüßt. Inzwischen ist es Sommer geworden und das Thermometer steigt bis an die 40 Grad heran.
Wir blicken nach vorn, hin zu dem was vor uns liegt. Getragen von der Dankbarkeit und Erfülltheit über das, was wir in der langen Zeit in Kasachstan erleben durften. Und versinken in dem besonderen Augenblick der Ruhe, der untergehenden Sonne und der Friedfertigkeit, die der Boden unter uns zu atmen scheint.

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