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Keine Selbstverständlichkeit / No self-evident fact - Weltreise mit Ede und Sten
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Keine Selbstverständlichkeit / No self-evident fact

15.06.2015 Almaty / Kasachstan / N43°14’37.5“ E076°56’13.5“

Da liege ich hier am Pool. Leise chillige Musik summt durch die Luft. Alles ist entspannt, mein Gesicht, jeder Muskel des Körpers. Ein paar Yoga Übungen liegen hinter mir. Einfach mal Ruhe und sonst nichts weiter. Ich habe das Gefühl, dass uns das gerade gut tut, nach dem monatelangen Umherreisen. Mal keine staubige Piste, mal keine anstrengende Grenzprozedur, mal nicht jeden Abend nach einem geeigneten Schlafplatz suchen. Keine Frage, wir mögen es draußen zu sein, unseren „Stiefel“ zu machen, uns den Wind um die Nasen wehen zu lassen. Sechs Monate sind wir nun unterwegs. Halbzeit. Luft zufächeln, Wasser trinken, Beine massieren, Strategiebesprechung. Ja, genau das ist es. Wir reden über all das was bisher war, über unsere vielen neuen Bekanntschaften und neuen Freunde. Wir denken darüber nach was das Unterwegssein mit uns anstellt. Wie es uns verändert. Ob es uns verändert? Wir glauben schon. Was das heißt werden wir erst danach erfahren.
Die zweite Etappe steht an. Sowohl für den Leo als auch für uns. Ihn fit zu machen für die Berge des Altai Gebirges in Russland, die unendlichen Pisten der Mongolei und die Serpentinen Chinas, ist der Plan. Und eben nicht nur den Leo, sondern auch uns beide.
Alles hat seinen Rhythmus, sein Auf und Ab, seine Spannung und Entspannung. Die Dinge leben von Kontrasten. Und so sind wir uns vollkommen bewusst, dass nach der jetzigen Ruhe erneut ein Sturm ansteht. Egal wie der aussieht, egal was das heißt.
Ich glaube, dass die Menschen hier ganz ähnlich leben. Die meisten wissen was es bedeutet, ein hartes Leben zu führen. Wirtschaftlich und politisch in unsicheren Zeiten zu leben. Um so mehr schätzen sie, dass es in Kasachstan aktuell ruhig ist, keine Länderkonflikte an den Grenzen toben. Anders gerade in der Ukraine. Dima, unser Sushi-Man kommt aus Kiew in der Ukraine, genau wie der Chefkoch Vasyl. Er stammt aus Odessa. Beide hat der Krieg hierher gespült. Sergey, ihr Chef, hat uns erzählt wie nervlich am Ende beide waren als sie hierher kamen. Friedliches Miteinander ist leider keine Selbstverständlichkeit.
Unsere Reise, das sagen wir uns jeden Tag, ist ebenso nicht selbstverständlich. Es ist eine einzigartige Zeit in unser beider Leben. Wir sind dankbar dafür.
Eine besonders strahlende Energie geht von Vasyl und Dima aus. Man ahnt, dass ihr Leben nicht nur eine Paradiesfahrt war. Als Soldaten waren sie an der Front. Das Erlebte hat sie tief getroffen. Sobald die Sprache darauf kommt, sehe ich die traurigen Erfahrungen in Dimas Augen. Umso mehr wissen sie es zu schätzen, hier jetzt sicher vor dem Zugriff der ukrainischen Armee zu sein und einen Job zu haben. Sie wollen ihn gut machen. Das ist zu merken. Gerade kam Dima mit seinen großen braunen Augen und dem dunklen Strubbelkopf lachend vorbei und fragte nach, ob wir heute wieder seine Sushi-Röllchen zum Mittag essen wollen. Keine Frage, wir wollen!

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Kommentare

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    Mit viel Interesse verfolge ich euer Abenteuer. Mich beeindrucken die vielen Erlebnisse, die ihr habt. Ihr lernt die Welt kennen.
    Liebe Ede, dir wünsche ich gute Besserung.
    Viele Grüße aus Kahla, jetzt am Langen Bürgel 9, früher Wilhelm-Pieck- Ring 9. Sten wird mich vielleicht noch etwas kennen.


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