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Einfach mal so / Simply sometimes in such a way - Weltreise mit Ede und Sten
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Einfach mal so / Simply sometimes in such a way

08.06.2015 Almaty / Kasachstan / N43°14’37.5“ E076°56’13.5“

Wir wollen zum Canyon. Nah soll er sein und mit unserem Leo einfach zu erreichen. Momentan der Dreh- und Angelpunkt. Keine Steigung, kein schwieriges Gelände. Bitte, bitte Leo halte durch. Das Warten auf das neue Getriebe… Eine Herausforderung. Montagmorgen. Neue Gelegenheit zu Yuliya zu gehen. Sie ist unsere Ansprechpartnerin hier auf dem MAN Hof. Sie hält die Kontakte, sie ist engagiert. Kurzes Frühstück. Langes Gespräch. Am Ende, wenig Bewegung. Das Getriebe sitzt noch immer fest in Tschechien. Wir entscheiden zu bleiben. Klar, der staubige Hof ist nicht gerade das Himmelreich, doch wir glauben, dass wir ein falsches Zeichen setzen, wenn wir einfach wieder von dannen rollen. Sieht aus wie: „Na das kann ja warten…“. Spontane Einladung von Igor, dem Besitzer des Geländes. Er vermietet an MAN und hat selbst ein Transportgeschäft mit dreizehn Mercedes LKWs. „Ein kleines Geschäft“, wie er sagt. Kleine Geschäfte sind gut. Über die Großen wird zu viel geredet, erklärt er uns. Und wir verstehen. Eierkuchen gibt’s mit Schokolade darauf. Lecker, ohne Frage. Doch ich halte mich an die Schüssel mit Pflaumen. Sonst rollt bald nicht nur der Leo…
Igor zeigt uns sein Büro, wir ihm an seinem Computer unsere Webseite. Ich bekomme nen kurzen Schreck. Sobald Sten am Schreibtisch sitzt zieht er seinen „Büroblick“ auf. Er kann ihn noch. Ohne Zweifel. Viel Übung ist da nicht von Nöten. Also bitte schnell raus hier!
Igors Sohn hat auch ein „kleines Geschäft“. Einen Swimmingpool. Wir hören, der sei direkt hinter den Werkstatthallen. In meinem Kopf formt sich das Bild eins unterirdischen Pools im abgehalfterten russischen Stil. Abgeblätterte Farbe, feuchte Wände, verrostete, wackelige Metallgeländer, trübes Wasser, fahles Licht. Was anderes soll es hier im Staub der großen lärmenden Hauptstraße geben? Igor führt uns hinter den Mülltonnen eine Treppe hinunter, bei der wir sorgsam jeden Schritt bedenken, um nicht hängen zu bleiben oder abzurutschen. Security empfängt uns am Fuß der waghalsigen Stufen. Dank Igor haben wir freies Geleit. Wieder die Frage. Was bitte soll hier von Wachleuten beschützt werden? Zehn weitere Schritte und wir sind sprachlos. Vor uns zeigen sich grüne Wiesen, ein Fischteich, ein gigantisch großer Pool, vom Sonnenlicht beschienen, nette Ecken zum Zurückziehen und Verweilen. Hängesitze, die über dem Wasser schweben. Eine Bar, deren Hocker unter Wasser befestigt sind. Man selbst lässt sich also aus dem Wasser heraus bedienen. Eine Anlage vom Feinsten. Geschmackvoll bis in jede Ecke. Wie weggeblasen, mein Bild vom kalten, dunklen Verlies. Das Personal steht noch etwas tapsig in der Gegend herum. Es ist ihre erste Woche im komplett neu eröffneten „Ray Pool Club“. Jeder Handgriff ist der des ersten Mals. Ein Fotograf taucht ab, um das Kellner Pärchen in voller Montur unter Wasser für Werbeaufnahmen abzulichten. Schöne Idee. Passend zu allem was hier sonst so ist. Sergey, der Sohn mit dem „kleinen Geschäft“, lädt uns ein, heute hier sein Gast zu sein. Wir sind die Ersten. Wir sind allein.
Ob wir uns nun in den überhitzten Leo setzen um in greifbarer Nähe zur Werkstatt zu sein oder 100 Meter weiter weg im Paradies Platz nehmen… Nun, die Entscheidung fällt uns nicht wirklich schwer. Einfach mal schwimmen, lesen, schreiben, geradeaus schauen oder gar nicht. Wifi gibt es auch. Für heute ist die Welt in Ordnung. Wir liegen auf dem blauen langen Divan. Halbschatten verwöhnt uns bei 35 Grad und Sonnenschein. Wir stoßen an mit unserer frischen orangeroten Zitronenlimonade und sind einmal mehr platt über den Lauf der Dinge. Vor zwei Stunden noch wollten wir aufbrechen zum Canyon. Dann kurze Entscheidung in der Nähe zu bleiben. Spontane Frühstückseinladung von Igor. Der wiederum zeigt uns den neuen Stolz seines Sohnes Sergey. Und nun liegen wir hier. Beglückt darüber, wohin uns der Zufall gerade spült. Einfach mal so. Danke, lieber Tag.
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