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Cocktail zur Nacht / Cocktail for night - Weltreise mit Ede und Sten
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Cocktail zur Nacht / Cocktail for night

05.10.2015 Luang Namtha / Laos / N21°00’09.3“ E101°24’36.8“

 

1624 wurde der Stupa errichtet. Als Symbol des Friedens. Damals ging es um das friedfertige Miteinander der zwei benachbarten Reiche Luang Prabang und Chiang Mai. Im zweiten Indochinakrieg wurde er zwei Mal von Bomben getroffen, 1964 wieder aufgebaut. 1966 spaltete ein Einschlag ihn quer durch alle Ebenen. Im Jahr 2003 wurde ein neues baugleiches Monument an derselben Stelle errichtet. Vor diesem stehen wir nun. Es ist früher Abend und die Sonne senkt sich gerade. Wir müssen uns daran gewöhnen, dass es nun inzwischen um neunzehn Uhr stockdunkle Nacht ist. Der Tag spricht von Sommer, doch die Abende berichten von unserer Nähe zum Äquator. Der Sonnenuntergang ist eine Sache von wenigen Augenblicken. Wie der Lichtschalter, der einfach ausgeknipst wird. So schnell geht es. Doch genau dieser kurze Moment des Zwielichtes ist es, der unserem Abend an dem Stupa, hoch über der Stadt, eine Atmosphäre schenkt, die nicht passender sein kann, wie ich finde. Lang ausgestreckt liegt gemütlich eine Buddha Figur hinter dem Stupa. Der Blick, kurz aufschauend, als beobachte sie die gesamte Szenerie. „Friedfertigkeit“ ist das Wort, welches ich dem Ort verleihen möchte. Stille überzieht den Hügel und verbreitet Hoffnung. Auf dass die Menschen begreifen worum es geht, bei einem Symbol wie diesem. „Frieden“ ein Begriff den ich wohl hunderttausende Mal gehört habe und dem, gerade in meiner Schulzeit, leider etwas Abgedroschenes anhaftete. Gewinnt das Wort und dessen Innerlichkeit gerade in diesen Tagen für mich an neuer Tiefe. Auf unserer Reise darf ich erleben wie einzigartig das ist, was wir „unsere Erde“ nennen. Und wie sehr sich alle die, denen wir bisher begegnet sind, einfach nur ein friedliches Leben wünschen, für sich, für ihre Liebsten. So leicht kann es sein. Warum machen wir es uns nur so schwer? Wir Menschen haben echt ne Macke!

Der Tag vor dem Abend war einer der dahingeglitten ist. Unsere Dschungeltour wollte verdaut werden. Von unseren Gliedmaßen und von unseren Hirnen. Also stand die Frage im Vordergrund: „Noch einen Mango Juice oder doch lieber zwei?“ Es ist der Tag an dem unsere kleine China Gruppe sich nun wohl endgültig voneinander verabschiedet. Fünf Wochen haben wir miteinander verbracht. Sind uns vertraut geworden. Schenken uns Nähe und lassen uns in Ruhe. Ganz so wie es jeder gerade will. Jeder von uns macht seine eigene Reise. Nun auch wieder in unterschiedlichen Richtungen. Auf Dich Lilian! Auf Dich Guido! Auf Dich Jamie! Einen Cocktail zur Nacht. „White Russian“ in der Dunkelheit.

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