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Ausritt / Horse riding - Weltreise mit Ede und Sten
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Ausritt / Horse riding

28.07.2015 Dund Us / Mongolia / N48°07’39.0“ E091°22’44.9“

 

Da hat Sten ja mal ganz schön zugelangt. Zu Beginn unseres Ausritts sah das Pferd noch recht munter aus. Am Ende dann leicht verknöchert, weiß im Gesicht und nicht mehr ganz so lebendig. Sten macht eben keine halben Sachen. Nun, hier im Osten geht es halt in allem hart zur Sache… Unser Leo rumpelt mit der ganzen Fuhre durchs Gelände. Die Anzahl der eingebauten Sitze ist in der Mongolei generell kein Maß dafür, wie viele Leute mitfahren können. Sitze sind eher unnötig verschwendeter Platz, da ohne sie noch mehr Leute transportiert werden könnten. Durchgeschüttelt machen wir an einer Jurte Halt, um hier von den Sitzen auf Sattel umzusteigen. Natürlich nicht, bevor wir nicht einen Salztee in der Jurte getrunken haben. Mir ist etwas mulmig zu Mute, ob des Temperamentes der mongolischen Pferde. Doch einen ersten Versuch möchte ich unbedingt wagen. Mit konzentriertem Blick steige ich in die Bügel und merke schon nach wenigen Schritten im Sattel, dass mir das Gefühl absolut zusagt. Mein mongolischer Begleiter nutzt die Gelegenheit und wir treiben mit unseren Pferden seine Ziegenherde zusammen und voran. Während wir so ganz nah neben den Ziegen reiten höre ich, wie die Hufe ein Geräusch erzeugen, als ob Leder aneinander reibt. Auf dem Pferderücken durch das Tal. Ein für mich wirklich erfrischend wunderschönes Gefühl. Ich fühle mich pudelwohl und weiß doch, dass die Schmerzen wohl kommen würden, wenn wir uns für einen tagelangen Ritt entscheiden würden. Nun, das lassen wir uns momentan offen und genießen einfach, ein erstes Mal auf Tuchfühlung mit dem mongolischen Pferdetemperament zu gehen.

Als das Gefühl auf „Nachmittag“ steht, wird Max unruhig. Sein Ehrgeiz, Schwimmen zu lernen, geht mit ihm wie ein junges Fohlen durch. Als unser Leo, vollgepackt mit noch mehr Kindern am See stoppt, geht es dort gleich wieder rund. Zum Glück gibt es mehr als genug zwei Liter große Plastik Bierflaschen. Was würden wir ohne sie tun? In den Nacken gelegt, mit gestreckten Armen nach vorn gehalten. Wie auch immer, dienen sie als Schwimmhilfen. Elka hat heute sein großes Erfolgserlebnis. Nicht mehr nur ein paar Schwimmzüge, nein, richtig in den See hinein schwimmt er gemeinsam mit Sten und kommt überglücklich strahlend aus dem Wasser. Nun kann er es wirklich. Er ist ein Schwimmer! Heute geht es gut vorwärts. Die Kinder haben Erfolgserlebnisse und sind super froh darüber. Kann einer etwas, zeigt er es gleich seinem Freund. Und so setzen sich die Erfolge wie im Ping Pong fort. Ich übe heute mit Esen, der Mutter von unseren drei kleinen Freunden. Für sie ist es ein völlig neues Gefühl im Wasser zu sein und dabei mit der Zeit immer mehr zu entspannen. Am Ende fasst sie Vertrauen, genießt das Liegen auf dem Rücken und beginnt sich treiben zu lassen, während ich bei ihr bin.

Länger als zwei Stunden halten wir es alle nicht am See aus. Mit der Zeit wird es einfach zu kalt. Also morgen weiter. Vom Leositz in den Sattel der Pferde, wechseln wir zwei am Abend auf unser Motorrad über, um noch ein wenig die Gegend zu erkunden. Es ist einfach zu schön, bei Sonnenuntergang auf einem kleinen Gipfel zu sitzen und in die Gegend zu schauen. Wir können die Augenblicke nicht festhalten, doch wir können sie bewusst erleben und ihnen eine sonnige Nische in uns selbst einrichten. Den Pferden von heute Morgen geht es gut. Und das verknöcherte Weiße hat am Leo Platz genommen. Bald werden wir wohl zu einer besonderen Form der Arche Noah…

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