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Auf jeden Löffel passt ein Deckel - Weltreise mit Ede und Sten
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Auf jeden Löffel passt ein Deckel

20.02.2015 Iran / Saveh / N35°01’21.7“ E050°21’20.3“

Unser Löffel hat heute zwar nicht seinen zweiten getroffen, um „Löffelchen“ zu machen, jedoch einen Topf mit Deckel, der ihm größenmäßig ebenwürdig ist. So ist ihm seine Freude geradezu anzusehen…

Wieder aus dem Topf ausgestiegen, nehmen uns Monika und Javad mit zu ihrer Oliven- und Granatapfel- Plantage. Sie liegt 20 Kilometer außerhalb von Saveh im völlig freien Land. An den nahen Berghängen verhaken sich heute sogar ein paar Wolken, so dass der eine oder andere Regentropfen zu Boden fällt. Wasser ist hier das große Thema. Wird es in diesem Jahr genug davon geben? Wir drücken fest die Daumen. Denn uns bewegt, mit wie viel Energie und Optimismus Monika und Javad das Vorhaben ihrer Plantage angehen. Javad hat an so vielen Stellen raffinierte technische Lösungen gefunden zum Beispiel zur Reinigung des Wassers oder zur Tröpfchen Bewässerung der Bäume. Ach ja Bäume… Granatapfel-„Bäume“ hatte ich mir bisher stabil und fest vorgestellt, bei diesen majestätisch großen Früchten. Doch es sind eher Sträucher mit dünnen langen Ästen, an denen die Granatäpfel wachsen. Unser Leo hat ebenfalls Durst. Er musste sich gestern sehr gedulden, da es an keiner der Tankstellen an der Autobahn Diesel gab. Überall standen LKWs in Warteschlange und harrten der nächsten Lieferung. Wir haben heute an der zweiten Tankstelle mehr Glück. Es gibt Diesel, doch trotzdem wird lange diskutiert. Das Thema ist, ob wir auf die staatlich gestützte Tankkarte (die wir nicht haben) für 10 Cent oder ohne Tankkarte für 20 Cent pro Liter tanken. Mit einer guten Einigung auf den Kompromiss von 15 Cent fließt der Diesel dann. Eine Wassertankstelle, zu der die Menschen mit ihren Kanistern kommen, gibt es auch und so füllen wir unseren Tank gleich mit auf. Ich finde es spannend zu sehen, wie unterschiedlich die Orte sind, an denen wir im Laufe der Wochen zu frischem Wasser kommen.

Zum Abend gönnen wir uns noch einen Besuch in dem neu eröffneten Café eines Neffen von Javad. Wir hatten ihm gestern versprochen zu kommen. Also steigen wir hinab in den gemütlichen Keller und werden mit Kakao, Tee und Gebäck verwöhnt. Einige Freunde sind gekommen und eine Gitarre ist nach wenigen Minuten auch zur Stelle. Spontan gibt es Musik. Blitzschnell ist nun aus der etwas verhaltenen Stimmung am Anfang eine lustige Runde geworden. Dann werden die Tische zur Seite gestellt und alle rutschen zusammen. Sie haben noch ein paar Fragen an uns, übersetzt uns Javad. Und so antworten wir auf alles, was wir gefragt werden: Welchen Ruf der Iran in Deutschland hat. Was die gleichaltrigen Jugendlichen machen. Ob man bei uns zum Militär gehen muss. Wie selbstständig die Jugend bei uns ist…. Alle hören gespannt zu, sind aufmerksam und nachdenklich. Es macht mir Freude, jeden einzelnen zu beobachten. Sie haben alle so wundervoll offenen Gesichter. Zum Abschied werden wir für morgen zum Mittag eingeladen. Dann fahren wir mit Javad durch den Regen, der so gut für seine Baumplantage ist.

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