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Wasserbüffel in Aspik / Water buffalo in aspic - Weltreise mit Ede und Sten
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Wasserbüffel in Aspik / Water buffalo in aspic

26.10.2015 Khong / Laos / N14°06’58.5“ E105°51’19.6“

Wie sie da liegen. Mal ein Ohr anhebend und dann den Schwanz. Ihre Körper, fast vollständig von Schlammwasser umhüllt. Was wohl da unten ist? Wie es da aussieht? Und warum sind gerade hier so tiefe Löcher, so dass eine ganze Wasserbüffelfamilie darin verschwinden kann? Vielleicht haben sich die Büffel ihre eigenen Badewannen gebuddelt, indem sie mit den Beinen strampelten, dadurch den Sand weiter aufweichten. Super Doppeleffekt. Da haben sie nun ein Badewannenloch, so groß wie ein Swimming Pool. Für Nichtschwimmer ungeeignet! Gleichzeitig sparen sie sich das Geld für den Wellness Tempel. Die Schlammpackung für eine samtweiche Wasserbüffel Haut gibt es hier als Sahnehäubchen obendrauf. „Sahne“ ist nicht unbedingt der erste Begriff, der mir beim Anblick dieser braunen Soße einfällt. Doch den Wasserbüffeln scheint ihr Tag im „Spa“ zu bekommen. So gemütlich sieht es aus, dass sie gleich Nachahmer bekommen. Versucht sich unser Leo doch tatsächlich heute Morgen an einer Moorpackung Anwendung. Mir bleibt fast das Herz stehen, als ich sehe, wie er sich auf einer pitschnassen, von Wasser aufgeweichten Wiese tiefer und tiefer eingräbt. Zum Glück spricht Sten ein Machtwort und bereitet dem Spuk ein Ende. Wir machen ja viel für Leo. Doch was zu weit geht, geht zu weit!

Wir haben das „Viertausend-Insel“ Land des Mekongs ganz im Süden von Laos erreicht. Der Mekong wird hier zum Tintenfisch, der seine Tentakeln in alle Richtungen ausstreckt, sich verzweigt und verästelt. „Hiddensee“ ist vielleicht ein Vergleich der hinkt. Und doch hat die Atmosphäre hier Ähnlichkeit mit der entspannten Gelassenheit, die ich erinnere, wenn ich „Hiddensee“ denke. Mönche gibt es hier definitiv mehr und Tempel auch. Doch die gemütlichen Sandwege und stillen Blicke übers Wasser können es durchaus miteinander aufnehmen.

In meinem Kopf geht heute alles langsam von statten. An blitzschnelles Reagieren ist nicht zu denken. Wie in Aspik fühle ich mich. Lecker, doch unglaublich beschwerlich voran zu kommen. Fünfunddreißig Grad Wärme und einundneunzig Prozent Luftfeuchtigkeit, sind eine Mischung, die scheinbar die Charaktere verändern. Aus schnell und wendig, wird langsam und behäbig. Für mich ein Abenteuer und neues Erfahren, da ich mich selten so erlebe. Ein Zeitlupen Leben führen wir. Mit unseren Vergrößerungsgläsern vor den Augen entgeht uns kein Detail. Sekunden scheinen verlängert durch unser genaueres Hinsehen. Die Kinder, die mit Knallern Fische fangen, die Frauen, die mit einer Wippenkonstruktion Reis von den Schalen befreien, um Reismehl zu stampfen, die Mönche, die sich in ihren Tempeln auf das morgige Fest vorbereiten und Bambusboote bauen.

Die Wasserbüffel überlegen derweil, ob sie sich von rechts nach links drehen, oder es einfach lassen. So genüsslich hat sich das Schlammwasser um ihre Körper geschmiegt. Erstarrt scheint es zu sein. Wasserbüffel in Aspik. Delikates Leben.

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