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Oasenhopping / Jumping between oases - Weltreise mit Ede und Sten
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Oasenhopping / Jumping between oases

02.03.2015 Iran / Garmeh / N33°31’35.3“ E055°02’08.2“

Es ist windstill am Morgen. Für Anarak nicht unbedingt selbstverständlich. Der Ort ist umgeben von gemauerten Leuchttürmen, die auf den umliegenden Hügeln stehen und in denen ein Feuer zur Orientierung entfacht wird wenn es hier in Mitten der Wüste Dasht-e Kavir zu einem Sandsturm kommt. Wenn es hier faucht, dann faucht es richtig.

Unendlich scheint die Ebene zu sein, über die der Wind und Sand rasen kann. Die dazwischen liegenden Berge heizen dann wohl die Lust am dahin rasen nur noch weiter an. Da freuen wir uns, heute gute Sicht und strahlenden Sonnenschein als Begleiter während unserer Fahrt durch die Geröllwüste zu haben. Oasen sind heute unser Thema. Diese Orte der Hoffnung und Sehnsucht zugleich ziehen mich magisch an. Wenn ich mir vorstelle, mit wie viel Optimismus eine solche Oase ihren Anfang findet, in diesem riesigen Land des Nichts. Wenn da etwas ist, dann sind es der Staub, die Trockenheit, die Wärme und der Wind. Nicht gerade die geeignetsten Zutaten für ein quirlig, frisch, feucht und grün daher kommendes Land der Oase. So gibt es für mich kaum ein stärkeres Symbol für ‚die Zuversicht’ als die stolzen Palmen im Land der großen Leere.

Uns fallen heute immer wieder kegelförmige Bauten ins Auge und wir fragen uns was ihre Bestimmung ist. Also nachschauen. An den vier Seiten gibt es ebenerdig Eingänge und so wird uns klar, dass es sich um Wasserspeicher handelt. Wenn es regnet und die Ebenen voller Wasser stehen, dann fließt es in den Speicher und dient als Vorrat für die langen trockenen Zeiten. Wir haben heute leider nur einen Speicher gefunden, der tatsächlich Wasser vorhält. Auch hier in den kleinen Oasenorten wehen auf der Hauptstraße iranische Flaggen. Diese wechseln sich ab mit Portraits junger Iraner. Uns wird erzählt, dass es sich hier um die Gefallenen handelt, die für Iran im Krieg gestorben sind. Leider sind es sehr viele dieser jungen Gesichter, die in jedem Ort in Iran zu finden sind.

Zu einer richtigen Oase gehört auch fröhliches Gelächter. Und so folgen wir diesem Klang und gelangen zu einem Waschhaus. Fließendes Wasser strömt ein und durch einen anderen Kanal wieder aus dem Haus heraus. Innen drinnen sitzen Frauen und Männer und waschen per Hand ihre großen Teppiche. Wohl eine Art Frühjahrsputz, wie mir scheint.

Mehr Bilder hier/ More pictures here

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Kommentar

  • Avatar

    Hallo Ihr Zwei,
    über einen Link vom Explorer Mag. haben wir zu Euch gefunden. Wir sind im Herbst auf ähnlicher Route unterwegs, leider haben wir nicht so viel Zeit. Aber über den Balkan geht es durch die Türkei in den Iran. Daher saugen wir alle Infos aus der Region auf. Von Isfahan werden wir auch durch die Kavir nach Norden fahren, also genau die Strecke, auf der Ihr Euch grad befindet.
    Vielleicht können wir uns noch mal kurzschließen bezüglich Fahrzeugversicherung für den Iran und das unsichere Thema Diesel-Karte und Iran-Kennzeichen. Da gibt es immer wieder widersprüchliche Aussagen.
    Wir werden Euch im Blog begleiten und warten schon sehsüchtig auf unseren Start.
    Euch eine gute Tour & tolle Erlebnisse
    Viele Grüße von Conny & Frank

    • Sten

      Hallo Conny – Hallo Frank, Vielen Dank für euere Zeilen. Uns geht es sehr gut hier im Iran und wir haben noch eine Verlängerung für 15 Tage bekommen, da wir einen Defekt am Getriebe hatten, der aber nun behoben ist 😉
      Zu eueren Fragen:
      1. Ich schicke euch noch ein paar schöne Reisetips in einer Extramail, die wir hier entdeckt haben und die in keinem Reiseführer stehen mit GPS Koordinaten
      2. Die Einreise in den Iran ging sehr gut, wir haben uns an der Grenze einen Guide genommen, der uns durch den Behördendschungel geschleußt hat und haben ihm dann 20€ dafür gegeben
      3. Nach der Versicherung hat hier niemand gefragt, wir mußten auch keine abschließen – unsere grüne Versicherungskarte ist auch nicht gültig im Iran
      4. Wir haben an der Grenze eine Strassenbenutzungsgebühr von 275€ entrichten müssen – das Papierchen haben wir dann an den Tankstellen gezeigt und subvensionierten Diesel für 10 Eurocent bekommen
      5. Eine Dieselkarte haben wir an der Grenze nicht bekommen, aber irgendwie geht das hier immer mit dem Tanken/ siehe in unserem Blog in der Rubrik Travel Tips
      6. Ein separates Iran-Kennzeichen haben wir nicht erhalten – hat auch keiner danach gefragt
      7. Als Navigation benutze ich für die Türkei die APP von Navigon und für den Iran habe ich mit die APP von Sygic auf das i-Pad geladen, ist sehr hilfreich, da die Schilder oft in Farsi sind
      So das wars erst mal aus dem Iran. Wenn Ihr noch weitere Fragen habt, so lasst es uns wissen. Wir freuen uns über Post. Die Tips kommen noch per Mail.
      Grüße in die Heimat Ede & Sten


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