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Leos Tanz / Leo’s dance - Weltreise mit Ede und Sten
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Leos Tanz / Leo’s dance

14.09.2015 Giuxiang / China / N29°34’51.2“ E102°37’21.50“

Klatsch, klatsch, klatsch, macht es in meinem Traum. Was ist das, wo kommt es her? Das Geräusch scheint nicht zu meinem träumen zu passen. Langsam erwachend höre ich das Klatschen vor dem Leo-Fenster und schaue hinaus. Es sind Frauen die rückwärts laufen und dabei hinter ihren Rücken rhythmisch in ihre Hände klatschen, Schritt, klatsch, Schritt, klatsch. Augenblicklich fühle ich mich hellwach und gut gelaunt. Der Tag kann kommen! China scheint langsam zu spüren was ich mag und zeigt mir stückchenweise davon. Wer offenbart schon gleich von Anfang an seine Geheimnisse? Ich empfinde diese allmähliche Annäherung als mir sehr entsprechend und liebenswert. Wir sind in Leshan, der Stadt mit den beiden Flüssen „Dadu“ und „Min“. Sie treffen als zwei große wilde Ströme sprudelnd aufeinander und waren über lange Zeit eine tödliche Gefahr für die Fischer und Schiffer. Das war der Grund warum der buddhistische Mönch mit dem Namen „Haitong“ im Jahr 713 n. Chr. damit begann eine gigantische Buddha Statue in den Stein der Uferfelsen zu schlagen. Zu seinen Lebzeiten konnte er sein Werk nicht vollenden. Erst neunzig Jahre später war es soweit, dass der einundsiebzig Meter hohe Buddha seinen milden Blick auf die Strömungen der Flüsse richtete. Und tatsächlich. Sie konnten in ihrer Unberechenbarkeit gedämmt werden. Ob es nun am Buddha selbst lag oder am Bauschutt, der bei den Steinmetzarbeiten ins Wasser fiel, bleibt dahin gestellt. Auf alle Fälle hätte es das eine ohne das andere nicht gegeben. Das war vor eintausend zweihundert Jahren. Achtundzwanzig Meter misst der Abstand von Schulter zu Schulter. Sieben Meter ist allein ein Ohr des Buddhas groß und acht Meter fünfzig ein Zeh von ihm lang. Eine Wucht an Ausgeglichenheit und ausgestrahlter Ruhe. Heute scheint dies weniger wichtig für die beiden Flüsse als vielmehr für die Unmengen an Menschen, die täglich zu ihm strömen. Ich versuche mich in mir selbst zurück zu ziehen, um keinen Tinitus von den unentwegten Lautsprecherstimmen der chinesischen Reiseleiter zu bekommen, die sich, direkt nebeneinander stehend, einen immer währenden Erklärbär-Stimmwettbewerb liefern. Schließe ich meine Augen, weiß ich nicht wo ich bin. Im Zoo vielleicht? Freudig reihen sich die Chinesen in die Schlange ein, die sie für zwei Stunden gefangen halten wird, wenn sie in Tippelschritten vorwärts kommend, eng an eng gedrängt, die Treppen und Wege am Buddha entlang geschoben werden. Schon vom Zusehen allein wird mir eng in der Brust und wir entscheiden, dass wir alles gesehen haben was wir wollten und lassen uns statt dessen lieber vom Dunst der Räucherstäbchen einhüllen und dem Gesang der Mönche umfangen. Ein Tempel, unweit des Getümmels und doch ist es hier weit weniger laut und vollgestopft mit Besuchern. Ich habe Zeit für meine Lieblingsbeschäftigung und beobachte die Menschen in dem was sie Tun. Die Innigkeit ihres Gebetes überträgt sich auf mich und lässt mich entspannen. Entspannt beschließen wir auch unseren Tag in einem kleinen alten Dorf in den Bergen. Wieder einmal betreten wir einen Ort an dem Besucher selten und Ausländer die absolute Sensation sind. Wir „reden“ mit den Menschen. Ich fotografiere sie, sie lachen und sind vollkommen überrascht, sich selbst auf dem Display meiner Kamera zu entdecken. Auch unserem Leo ist zum Lachen zu Mute als die Bewohner des Dorfes direkt vor ihm beginnen ihren allabendlichen Tanz zu vollführen. Sie fordern ihn geradezu auf, mit zu tanzen. Doch er ziert sich ein wenig.

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