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Happy New Year - 1394 ! - Weltreise mit Ede und Sten
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Happy New Year – 1394 !

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20.03.2015 Iran / Nur / N36°34’49.3“ E052°01’33.6“

 

Wie die Wochen verfliegen! Gefühlt vor drei Monaten haben wir erst Silvester gefeiert, da ist es schon wieder so weit. Vergeht aber auch immer schneller, so ein Jahr…

Oder wie jetzt? Heute Nacht um 2.15 Uhr beginnt das Neue Jahr. 1393 ist zu Ende und das Jahr 1394 bahnt sich seine allerersten Spuren. Irgendwie schön diese Verbindung. Bei uns fängt der Frühling an und hier das Neue Jahr. Beides versprüht das Gefühl von Erblühen, Aufbruch, Hoffnung und Erneuerung. Seit Wochen sprechen alle davon, dass wir doch unbedingt zum Neujahr noch in Iran sein sollten und nun ist es tatsächlich so. Es ist Vorsehung und wir freuen uns darüber. Beim Laufen durch die Stadt „Nur“ hier am Kaspischen Meer begegnen uns die Glück bringenden „7S“ an allen Ecken und Enden in den unterschiedlichsten Varianten. So wie es bei uns die Tradition der Weihnachtsbäume gibt, ist es hier das Arrangieren der Zutaten die zu den „7S“ gehören. Dr. Ali nutzt den Vormittag, um allen ihm wichtigen Personen im Umkreis einen ‚niegelnagelneuen’ Geldschein als Dankeschön und Glückwunsch vorbei zu bringen. Es ist hier Brauch, zum Neuen Jahr Geldscheine zu schenken. Dazu schreibt er zuvor noch liebe Wünsche auf das Geld.

Wir sind heute damit beschäftigt ein neues Rezept kennenzulernen und kochen gemeinsam mit Mahnaz. Es ist ein super leckeres Essen mit vielen frischen Kräutern. Die persische Küche ist so überaus reich an frischen Zutaten. Und alles wächst im eigenen Land. Ich bin gespannt, wie es uns später zu Hause gelingen wird, die Gerichte nach zu kochen. Auf jeden Fall wird die Sammlung aller Rezepte, Speisen und Zutaten gleich einem Feuerwerk der Vielfältigkeit. Apropos Feuerwerk. Das gibt es heute zum Neuen Jahr nicht. Alles rund ums Feuer wird schon in der Nacht vom Dienstag auf den Mittwoch vor dem Jahreswechsel zelebriert. Feuerwerk und das Springen über das Feuer gehören zusammen. Und so ist die Feuernacht die, die mit Freunden verbracht wird und das Neue Jahr wird in der Familie willkommen geheißen. Die Zeit bis zum Jahreswechsel verbringen wir heute mit einem ausgiebigen Lauf am Wasser. So sind wir seit den Mittelmeer-Tagen in der Türkei erstmals wieder am Meer und atmen den Geruch von Frische und Weite ein. Wir grüßen ein wenig Europa, da das Kaspische Meer eine Grenze zwischen beiden Kontinenten darstellt. Wir sind sozusagen in „Eurasien“, wie die Zusammenfassung beider Kontinente genannt wird. Da sich beide auf einer Landmasse, der „Eurasischen Platte“ befinden. Hier im Süden ist das Kaspische Meer wesentlich salziger als im Norden. Dort oben gibt es mehrere Zuflüsse, wie die Wolga, den Ural, Kura und Terek. Einen Abfluss hat das Kaspische Meer nicht.

Zurück vom Ufer des Meeres sind wir überrascht wie rege das Treiben in den Läden der Stadt „Nur“ ist. Bis Mitternacht kaufen die Menschen ein. Wir lassen uns erzählen, dass „Shopping“ eine der liebsten Beschäftigungen in der Freizeit der Iraner ist. Wir setzen uns mit Ehsan in ein Café und schauen dem wirbeligen Treiben zu. Dabei lassen wir uns eine heiße Schokolade nach der anderen schmecken und reden, reden, reden quer durch alle Themen der großen und kleinen Welten. Es ist so schön, im Fluss der Gedanken und Ideen zu treiben, ganz ohne Eile und jede Form der Begrenzung. Das Zusammensitzen und Gedankenverflechten ist einer dieser kostbaren Augenblicke, die ich heute in mein inneres Schatzkästchen lege. Und plötzlich heißt es: „Jetzt ist es so weit!“ 2.15 Uhr am frühen Morgen stehen wir in unserer kleinen Gruppe zusammen. Dr. Ali, seine Frau Mahnaz, die Großmutter Fatemeh, Ehsan, Sasan und wir beide. Der älteste Sohn Hassan ist per ‚Facetime’ aus Jena in Deutschland zugeschaltet. Wir beglückwünschen uns zum Neuen Jahr und umarmen uns alle. Was in Iran wirklich eine Ausnahme ist! Danach stellen sich alle in einer Reihe vor der Großmutter an und nehmen ein Geldgeschenk von ihr entgegen. Das Gleich geschieht nochmals aus den Händen des Vaters. Dabei werden Wünsche und Hoffnungen ausgetauscht. Wir haben für jeden noch einen kleinen Glücksstein als Überraschung, den selbst die Großmutter gleich lächelnd sicher verwahrt.

 

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