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Frohe Weihnacht / Merry Christmas - Weltreise mit Ede und Sten
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Frohe Weihnacht / Merry Christmas

24.12.2015 Sihanoukville / Kambodscha / N10°34’03.1“ E103°33’15.9“

Kein Weihnachtstrubel. Keinen Truthahn braten. Keinen Baum schmücken. Keine Geschenke einpacken. Kein runter kommen vom Rennen.
Kein Truthahnmahl in Familie genießen. Nicht gemeinsam unter dem kerzenerleuchteten Baum sitzen. Keine Geschenke geben und empfangen.
Doch Laufen am Meer, bei Sonnenuntergang. Doch die nackten Füße in warmen Sand verschwinden lassen. Doch versonnen einen Cocktail schlürfen. Doch darüber nachsinnen was in den vergangen Monaten mit mir geschah. Doch auch stolz sein, alle die Abenteuer, Mutproben und Selbstüberwindungen bestanden zu haben. Doch in der Strandbar sitzen und in aller Ruhe Pasta mit Garnelen auf die Gabel drehen. Doch liebe Grüße von zu Hause empfangen. Doch gemeinsam mit Sten, unsere Rotweingläser klingen lassen und uns zulächeln. Doch bei der Gitarrenmusik eines Italieners den Gedanken nachhängen. Doch dem Vollmond zublinzeln, während er uns den Weg zum Leo heimleuchtet.
Weihnachten in Kambodscha. Ein besonderer Tag in einem speziellen Jahr. Ich lasse ihn in seiner Einzigartigkeit stehen. Es passt. So wie es ist. Wir feiern „unser“ Fest in einer fremden Welt. Lehnen uns an den Glauben, unter dem wir geboren wurden. Er ist ein Stück meiner Identität. Hier draußen für mich ganz klar spürbar. Andere Religionen haben wir gestreift. Unterwegs. Ich denke sie mit. Weil letztlich, so meine ich, jeder pure, reine Funke des Glaubens ein und derselbe ist. Egal wo. Egal unter welchem Namen er zu Tage tritt. Es geht in meinen Augen um nie versiegende Hoffnung, friedfertige Gemeinschaft, das Bitten um Abwenden von Unheil, den Wunsch nach Unterstützung und Beistand, das Gestalten menschenfreundlicher Werte, das Halten und Gehalten werden. Mein Glaube ist, dass uns der Glaube hilft, die Kraft und die Zuversicht, den Halt, die Tiefe und Liebe in uns selbst zu entdecken. Dann sind wir Spiegelfläche unserer eigenen Werte und Haltungen. Dann verteilen wir, was wir uns selbst am meisten wünschen.
Ich habe unterwegs verschiedenste Bräuche und Riten kennen gelernt. Das Trommeln der Schamanen, spüre ich. Das Beten der Muslime, höre ich. Das Fleisch der Toten den Vögeln übergebend, erinnere ich. Das Gebetsmühlendrehen der Buddhisten, sehe ich. Die Schutz-Blumenketten, rieche ich.
Für mich ist Glaube etwas Verbindendes. Überall auf der Welt.
Frohe Weihnacht.
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