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10.05.2015 Usbekistan / Taschkent / N41°19’31.2“ E069°15’38.6“

Und auch Dariusch hat über die unterschiedlichsten Kanäle schon Einiges über uns gehört. Und doch ist es wie bei einem „blind date“, wenn man sich das erste Mal gegenüber steht. Wir sind uns sofort sympathisch und so sind die Begrüßung, das Willkommen heißen in seinem Heim, die herzliche Umarmung mit Svetlana, das fröhliche Bellen seines Hundes „Treu“ und das Öffnen des ersten kalten Bieres für uns quasi Eins. Von einem Augenblick auf den nächsten tauchen wir ein in die Welt der beiden. Es gibt für uns von der ersten Minute an so viel zu erzählen und gemeinsam kochen tun wir auch. Svetlana bereitet zwei Gerichte zu. Das eine heißt „Nokhodschurwa“ und das andere „Domlama“. Doch ich tituliere die Speisen spontan in „Suppe Svetlana“ und „Gemüsetopf Dariusch“ um. So lecker schmeckt es. So stark verbinde ich die Gerichte mit den beiden und so sehr freue ich mich schon auf den Tag, an dem ich mich selbst an der Zubereitung probiere. Beim vielen Reden kommen wir kaum zum essen. Und so muss ich herzlichst Lachen, über Dariuschs Formulierung: „Lasst uns anfangen, sonst wird das Essen warm.“ Wieder so eine wundervolle Umkehrung der Aussage, wie wir sie in Deutschland aussprechen würden. Bei uns in Mitteleuropa wird das Essen eben kalt und hier in der Hitze des Sommers warm. Köstlich! Tatjana und Schuchrad, langjährige Bekannte von Dariusch und Svetlana und unserer Freunde aus Jena, sind zum Essen eingeladen. Sten und ich stellen sozusagen das Bindeglied der langjährigen Freundschaften der Sechs heute untereinander dar. So gelingt es auch nach Jena zu telefonieren und die beiden dort sitzen gefühlt mit uns am Tisch. Die Stunden fliegen dahin, die Themen umkreisen uns und über allem liegt ein Lachen und eine Fröhlichkeit die uns alle miteinander beschwingt. Wir kosten den Tag aus bis nur noch wenige Minuten von ihm übrig bleiben und verabschieden uns herzlich und immer wieder vor unserem Leo. Es war unsere erste Begegnung, doch sicherlich nicht unsere letzte. Mit dieser Zuversicht winken wir einander zu, bis die Rücklichter des weißen Autos hinter der Häuserfront verschwinden.

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