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Das Energiezentrum am Kloster „Khamaryn Khiil"
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Energie / Energy

28.08.2015 Khamaryn Khiid / Mongolia / N44°12’41.0“ E110°14’50.5“

Regen in der Wüste? Klar, jetzt ist die regenreiche Zeit. Doch irgendwie passt das für mich nicht zusammen. Schon den ganzen Tag über heißen unsere Wege eher „Wasserlöcher“ als Sandpisten. „Volle Packung Mongolei“, schießt es mir dabei einzig durch den Kopf. Was für ein Land. Mit allen Wassern gewaschen! Doch Regen allein macht noch keinen Mongolei-Sommer. Da gehört eine ordentliche Portion Gewitter dazu. So richtig mit Blitzen und Donner von allen Seiten gleichzeitig. Tolles Spektakel. Wegen mir hätte es ja gar nicht ganz so gewaltig sein müssen. Mir hätte die kleine Packung durchaus gereicht! Als es mir zu hell, zu laut, zu nass, zu stürmisch wird, bleibt mir nur eins. Ohropax in beide Ohren und ab mit mir in das Reich der Träume. Morgen ist ja vielleicht auch noch ein Tag.
Heute der war von bunten Gebetsfahnen geschmückt, die einen unglaublich schönen Klang von sich geben, beim Flattern in den Lüften. Hören kann ich es und sehen, wie die Gebete sich in alle Winde verstreuen. Wir sind im Kloster „Khamaryn Khiil“. Vielleicht zweihundert Kilometer vor der chinesischen Grenze. Mitten in den Sandfeldern der Gobi tauchen sie vor uns auf. Die Tempel des 1820 von „Danzanravjaa“ errichteten Klosters. Er war in seinen Zeiten ein hochverehrter Mönch der Rotmützen und ließ neben diesem noch acht weitere Klöster in der Gobi errichten. Als fünfte Wiedergeburt des „zornigen Heiligen der Gobi“ wurde er erkannt und galt als einer der Ersten Förderer der Gleichberechtigung der Geschlechter. Da auch Mädchen Zugang zu seinen Klosterschulen hatten. Fünfhundert Lamas praktizierten in den achtzig Tempeln einst ihre Lehren und Riten. Um das Jahr neunzehnhundertdreißig wurde das Kloster zerstört und wird gerade mühsam in Teilen wieder aufgebaut. Der Kraft seiner Wirkung nimmt es wenig, dass wir nicht sehen können, was einst hier stand. Wir sind eingenommen von der spürbaren Energie des Ortes. „Energiezentrum“ nennen die Mongolen daher auch die Pilgerstätte mit ihren einhundertacht weißen, im Kontrast zum Sand stehenden, Stupas. Auf mich hat der Dialog der Landschaft mit dem buddhistischen Zentrum, eine starke Ausstrahlung. Mein Blick wechselt zwischen der Weite und ruht im nächsten Augenblick wieder auf Augen und Händen und Gesten der Heiligen. Es stärkt mich hier zu sein. Ich sauge auf was ich empfinde.
Davor noch fix einen Blick beim Jurten-Ausstatter vorbei geworfen, an der Wasserpumpe mit den Einheimischen angestellt, um unseren Kanister aufzufüllen, ein paar Biere gekauft und schon ist so ein Tag rund und komplett. Begonnen hat er mit dem Abschied von unserer Ulme am Morgen. Nun bleibt uns wenig anderes als den stürmischen Launen des Himmels nachzugeben. Energie hat der Tag. Ganz ohne Zweifel.
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