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Auf ein Wiedersehen, Thailand / See you again Thailand - Weltreise mit Ede und Sten
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Auf ein Wiedersehen, Thailand / See you again Thailand

22.12.2015 Sihanoukville / Kambodscha / N10°34’03.1“ E103°33’15.9“

 

Na hallo Du, Thailand,

wo sind die Wochen hin, wo die Tage und Stunden? Warum vergeht das Schöne immer besonders schnell? Dabei war ich vorsichtig, an meinen ersten Tagen. Dir gegenüber. Nun, das scheint so eine Art von mir zu sein, neuem nicht gleich mit großer Euphorie zu begegnen. Ich muss immer erst mal sehen. Dazu gehört, alles Gehörte abzustreifen. Um meinen ganz eigenen unverstellten Eindruck zu gewinnen. Nun sitze ich einen Monat später wieder vor Dir. Wieder von außen und schaue erneut auf Dich. Mein Blick ist milder geworden. Mit einem kleinen Lächeln sogar. Dir zugewandt. Die Beine übereinandergeschlagenen.

Thailand. Du bist mir wie die Mutter der Gegend. China ist eher der allmächtige Onkel, der überall mitmischt. Und sich lauthals Gehör verschafft. So bist Du nicht. Du strahlst etwas Mildes aus. Ja, Mütterliches. Du versorgst die Länder um Dich herum. Laos, Kambodscha und Myanmar. Millionen Landsleute Deiner Nachbarskinder gibst Du Arbeit. Leise geschieht das, fast lautlos. Ein eingespieltes System. Bei dem es mehr Gewinner denn Verlierer zu geben scheint. Denke ich an Dich, denke ich „Harmonie“. In den ersten Tagen erschienst Du mir ein wenig glatt, ohne Ecken und Kanten beinah. Du warst schön, doch ich konnte Dein Gesicht nicht sehen. Das, worin man das Leben sieht. Es gab zwischen uns keinen Knall. Kein Überschwappen der Gefühle. Ich spürte einfach, dass Deine Gegenwart mir gut tat. Und lernte es lieben, mich bei Dir wohl zu fühlen. Du bist nicht die der vielen Worte. Und der Lauten gleich gar nicht. Vielmehr scheinst Du begriffen zu haben, wovon Buddha einst sprach. Das Erleben selbst erleben. Seine eigenen Erkenntnisse und Einsichten daraus ziehen. Ja. Du hast in meinen Augen etwas Weises. Du gibst Raum, lässt gewähren. Scheinst zu akzeptieren was ist. Ich habe mich zu Dir gesellt. Du liest es geschehen. Wie Du zu mir stehst weiß ich nicht. Es ist Teil deines Geheimnisses.

Das Königliche strahlt aus Dir hervor. Majestätisch wirkst Du in manchen Momenten. Doch darin liegt trotz allem Erdverbundenheit. Du bist keine die über den Dingen schwebt. Deshalb schenke ich Dir meinen Glauben. Etwas Ehrliches geht von Dir aus. Weißt Du was? Wenn ich jetzt hier so sitze und über Dich nachdenke, Thailand, dann sehe ich Dich als das Gesicht der vielen Buddha-Darstellungen. Gelassen, entspannt, vom Schicksal wissend, durch Vieles gegangen, die Hoffnung nicht verlierend, dem Leben zugewandt. Du hast etwas Versorgendes, wie Du Dich mühst, es Deinen Menschen besser gehen zu lassen. Auch wenn Dir selbst immer wieder genommen wird. Wie es 2004 der Tsunami tat.

Dann gibt es da noch Deine andere Seite. Du feierst gern. Bist mitunter sogar Vergnügungssüchtig. Ziehst Leute an, die es Dir gleich tun. Dann geht es hoch her. Egal ob Tag oder Nacht.

Sinn für Ästhetik. Den hab ich schnell in Dir entdeckt. Über die Natur lässt Du Deine Hand des Geschmacks ebenso gleiten wie über Deine zahllosen Tempel. Ästhetik scheint für Dich viel mit Wohlfühlen zu tun zu haben. Zumindest ging es mir so, wenn Du mich durch Deine Tempel führtest oder wir an Deinen weißen Stränden lagen.

Als Mutter magst Du es sauber und aufgeräumt. Davon kannst Du Deinem Nachbarkind Kambodscha gern mal ne Schippe voll rüber reichen. Wäre schade, wenn dort in Zukunft nur noch Einwegpackungen auf den Pfützen schwämmen.

Thailand, Du bist so oft in aller Munde. Das hat mich anfangs fast abgeschreckt. Nun bin ich froh, Dich kennen gelernt zu haben. Werde ich in Zukunft meine innere Mitte suchen, wird es nicht ausbleiben, dass ich an Dich denke. Du strahlst Größe aus, ohne protzig zu sein. Du magst die stille Einkehr wie das ausgelassene Feiern. Das macht Dich für mich authentisch. Vieles liegt noch hinter Deinem ruhigen Gesicht. Von dem Du mich nichts wissen lassen wolltest. Das ahne ich. Es ist, was mich reizt. Thailand. Ich bin noch nicht fertig mit Dir. Eines Tages stehe ich wieder in Flip-Flops vor Deiner Tür. Bin gespannt auf unsere zweite Begegnung.
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